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Kinder sind das Beste, was wir haben!

Die Kinderfreundlichkeit in Deutschland wird entscheidend Einfluss auf die demographische Entwicklung des Landes nehmen. Die Verbesserung der Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft, Beruf und Familie steht erstmals oben auf der Agenda zahlreicher politischer Diskussionen. Mit der Stiftung Kinderland, dem Konzept einer "familienfreundlichen Hochschule", erhofft beispielsweise die Hochschulrektorenkonferenz, "mehr begabte junge Frauen für die Wissenschaft gewinnen" zu können.

Im Folgenden finden Sie einige Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen und Links zu einschlägigen Stellungnahmen und Publikationen aus Politik und Wissenschaftsorganisationen:

 

Aktuelles zum Mutterschutzgesetz


Bundestag berät über Entwurf zur Modernisierung des Mutterschutzes


Der Deutsche Bundestag hat in erster Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beraten. Die Reform wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgearbeitet und hat das Ziel, neuere medizinische Erkenntnisse umzusetzen und gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen. Die jetzigen Regelungen zum Mutterschutz stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1952. Auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont, dass die Reform längst überfällig sei und beruft sich ebenfalls auf gesellschaftliche Veränderungen.


Insgesamt wirkt die Reform der Diskriminierung schwangerer und stillender Frauen entscheidend entgegen. Sie steht zugleich auch für eine Flexibilisierung - denn viele Frauen möchten gerne länger bis zur Geburt arbeiten als es ihnen bisher gesetzlich möglich ist. Die Neuregelung enthält deshalb erstmals Mitspracherechte, die die Position der Frau stärken.

Im Einzelnen sieht der Gesetzentwurf vor:

  • Die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung wird von acht auf zwölf Wochen verlängert, weil die Geburt in vielen dieser Fälle für die Mutter mit besonderen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden ist.
  • Mit der Neuregelung des Anwendungsbereichs soll der gesundheitliche Mutterschutz künftig auch Frauen in Studium, Ausbildung und Schule einbeziehen.
  • In den Anwendungsbereich fallen auch die nach geltendem EU-Recht arbeitnehmerähnlichen Personen, wie zum Beispiel selbständige Geschäftsführerinnen. Für Bundesbeamtinnen, Bundesrichterinnen und Soldatinnen sowie Landesbeamtinnen und Landesrichterinnen ist das gleiche Schutzniveau sicherzustellen.
  • Die Regelungen zur Mehr- und Nachtarbeit sowie zur Sonn- und Feiertagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst. Zudem bekommen Frauen mehr Mitsprache bei der Gestaltung der Arbeitszeit.
  • Durch die Integration der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) in das Mutterschutzgesetz werden die Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber sowie für die Aufsichtsbehörden klarer und verständlicher.
  • Betriebe und Behörden werden durch die Einrichtung eines Ausschusses für Mutterschutz in Umsetzungsfragen beraten und begleitet.
  • Neu eingeführt wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Woche erfolgten Fehlgeburt.

Als Kernziele des Mutterschutzes verfolgt die Reform:

  • die frühzeitige und sorgfältige Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze,
  • die aktive Einbeziehung der schwangeren und stillenden Frauen sowie
  • die praxisgerechte Sicherstellung des Mutterschutzes auf der Höhe der Zeit

Geplant ist, dass das Gesetz zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

 

"Aktion Eltern"

Telefonischer Bürgerservice 115 für junge Eltern

Anträge, Formulare, Urkunden: Auf junge Eltern kommen einige Ämtergänge bei verschiedenen Behörden zu. Auch auf dem weiteren Lebensweg des Kindes sind viele Formalitäten zu erledigen. Bei Fragen hilft die Einheitliche Behördennummer 115, schnell und zuverlässig.

In den kommenden Wochen stehen bei der 115 die Familien im Mittelpunkt. Bei der "Aktion Eltern" wird online, über die sozialen Medien und vor Ort in den teilnehmenden Kooperationskommunen über die Vorteile der 115 für Eltern informiert. Die 115 ist der direkte telefonische Draht in die Verwaltung und erste Anlaufstelle für Verwaltungsfragen aller Art.

Egal, welche Behörde, welche Verwaltungsebene oder welche Dienststelle für ihr Anliegen zuständig ist: Bei der 115 sind Eltern immer richtig. Jeden Wochentag von 8 bis 18 Uhr informieren Mitarbeiter über Elternthemen wie:

  • Mutterschaftsgeld
  • Kinder- und Elterngeld
  • Unterstützung für Alleinerziehende
  • Meldung der Geburt und Ausstellung der Geburtsurkunde
  • Beantragung eines Kinderreisepasses
  • Finanzielle Hilfen bei Schwangerschaft und Studium / Ausbildung
  • Beglaubigung von Kopien von Schulzeugnissen
  • Finanzielle Unterstützungsleistungen wie Berufsausbildungsbeihilfe und BAföG
  • Information zu Freiwilligendiensten (BFD/FSJ), Mini- und Ferienjob

Weitere Informationen unter www.115.de

 

Neuer Gesetzesentwurf zum Mutterschutzgesetz

Das Mutterschutzgesetz, welches seit 1952 gilt, wurde bislang in nur wenigen Regelungsbereichen geändert. Deshalb wurde nun aufgrund der gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein neuer Entwurf erstellt. Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das neue Mutterschutzgesetz beschlossen, welches am 01. Januar 2017 in Kraft treten soll.

Für den genauen Gesetzesentwurf, können Sie hier weitere Informationen erlangen.

 

Portal "Haushaltsnahe Dienste Baden-Württemberg" ist online
Kompaktes Informationsangebot und landesweite Anbieter-Datenbank

Stuttgart, 08.03.2016

Die FamilienForschung im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg hat im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg das Online-Portal "Haushaltsnahe Dienste Baden-Württemberg" entwickelt, das seit 25. Februar 2016 unterwww.haushaltsnahedienste-bw.de online ist. Ziel ist es, Informationen zum Thema sowie ausgewählte Anbieterinnen und Anbieter haushaltsnaher Dienstleistungen im Land zu präsentieren. Nach Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 nehmen bereits 11,5% der baden-württenbergischen Haushalte Haushaltshilfen und andere häusliche Dienstleistungen in Anspruch. "Wir möchten damit Familien im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung entlasten, ältere oder pflegebedürftige Menschen zu Hause unterstützen und Berufstätigen mehr Zeit für ihr Privatleben ermöglichen", so Erich Stutzer, Leiter der FamilienForschung Baden-Württemberg, zur Zielsetzung des neuen Internetangebots.

So funktioniert das Portal

Das Portal enthält praktische Informationen für alle, die Entlastung anbieten oder in Anspruch nehmen möchten, z. B. Checklisten für Arbeiten in Haus und Garten sowie Hinweise auf Informations- und Beratungsstellen. Den Kern des Portals bildet eine Datenbank mit Anbieter/innen von Dienstleistungen für Haushalt und Garten sowie Kinder- und Seniorenbetreuung in Baden-Württemberg.
Hier kann man über eine einfache Suche mittels Postleitzahl oder Karte schnell das passende Angebot in der Nähe finden.

1. Neue Bundesprogramme des BMFSJ
  • „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“

Beschreibung des Programms:
 Im Januar 2016 hat das neue Bundesprogramm „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet.
Mit dem neuen Programm fördert das Bundesfamilienministerium erweiterte Betreuungszeiten in Kitas und in der Kindertagespflege, um Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.
Für viele Eltern ist es ein Balanceakt, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. Dies trifft ganz besonders auf Berufe zu, in denen Eltern im Schichtdienst oder sehr früh morgens, in den Abendstunden und an Wochenenden arbeiten.
Fehlende verlässliche und flexible Angebote in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege können insbesondere Alleinerziehende sogar daran hindern, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Weitere Informationen können Sie der Webseite entnehmen: http://kitaplus.fruehe-chancen.de/

  • „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

    Beschreibung des Programms:
    Alle Kinder sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Im Januar 2016 hat daher das neue Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. 
    Mit dem neuen Programm fördert das Bundesfamilienministerium alltagsintegrierte sprachliche Bildung als festen Bestandteil in der Kindertagesbetreuung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit.
    Denn Sprache ist der Schlüssel: Durch sie erschließen wir uns die Welt, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an. Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins Erwerbsleben haben. Dies gilt besonders für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Weitere Informationen finden Sie unter http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/

  • „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen"

    Beschreibung des Programms:
    Kindertagespflege bietet Bildung, Erziehung und Betreuung in einem familienähnlichen Rahmen mit kleinen und überschaubaren Gruppen. Mit ihren vielfältigen Angeboten deckt die Kindertagespflege unterschiedliche Betreuungsbedarfe von Familien ab und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
    Als Antwort auf eine steigende Nachfrage wird die Kindertagespflege stetig weiter ausgebaut. Dabei soll auch die Qualität weiter wachsen.
    Dafür hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Bundesprogramm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ aufgelegt. Es trägt dazu bei, die pädagogische Arbeit der Tagesmütter und Tagesväter sowie die strukturelle Qualität in der Kindertagespflege weiterzuentwickeln. Weitere Informationen unter http://kindertagespflege.fruehe-chancen.de/

2. Jubiläum - Ein Jahrzehnt Service-Team im Bundesfamilienministerium

    Seit dem 18. August 2003 gehen beim Service-Team des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich rund 32.000 Anrufe ein. Das mittlerweile 25-köpfige Team stellt sich seither durchgängig allen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Beratungsstellen bis hin zum Kreis der Anwaltschaft und Steuerberaterinnen und Steuerberater zu sämtlichen Themenbereichen des BMFSFJ.

    Im Vordergrund stehen vorwiegend Auskünfte zu den Themen Elterngeld, Elternzeit und Mutterschutz. Aber auch Anfragen zu tagesaktuellen familienpolitischen Angelegenheiten (z. B. Betreuungsgeld) werden von den Beschäftigten des Service-Teams beantwortet.

    Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums liefert das Team außerdem zum Internetportal "Familienwegweiser" Beiträge im Rahmen der eingestellten FAQ's (Frequently Asked Questions).

    Weitere Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung des BMFSFJs.

    Servicetelefon / -kontakt

    Servicetelefon BMFSFJ: 030 / 201 791 30
    Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
    info@bmfsfjservice.bund.de

    Servicetelefon Wege zur Pflege: 030 / 201 791 31
    Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
    info@wege-zur-pflege.de

    Servicetelefon Pflege-Charta: 030 / 201 791 32
    Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
    info@wege-zur-pflege.de

    Behördenrufnummer: 115
    Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr
    Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr

3. "Perspektive Wiedereinstieg" geht in die 2. Phase

    Das Bundesfamilienministerium unterstützt den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen mit weiteren 7 Millionen Euro. Mit den ESF-Geldern sollen mehr Vollzeit- und vollzeitnahe Tätigkeiten geschaffen und den Frauen die Rückkehr ins Berufsleben nach einer familienbedingten Auszeit erleichtert werden.

    Das Portal des Programms informiert zusätzlich über Beratungs- und Förderangebote von Bund, Ländern, Kommunen und Arbeitsagenturen. Hier findet sich auch der Wiedereinstiegsrechner, durch den der persönliche und wirtschaftliche Vorteil eines Wiedereinstiegs berechnet werden kann.

     

4. Klagerecht jetzt auch für Kinder –weiterer Schritt zum Schutz der Kinderrechte

    Das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder unterzeichnete „Fakultativprotokoll über die Rechte des Kindes“ räumt Kindern und Jugendlichen ein Beschwerderecht gegenüber dem Staat ein. Gestützt auf die UN Kinderrechtskonvention gibt es Kindern und Jugendlichen ein Instrument zur Verteidigung ihrer Rechte an die Hand. Neben Deutschland haben 17 weitere Staaten das Protokoll unterzeichnet. Das Individualbeschwerdeverfahren tritt in Kraft, sobald Deutschland und 10 weitere Staaten das Fakultativprotokoll ratifiziert haben.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de.

     

5. „Erste Schritte – unser Baby“ jetzt auch fürs Handy

    Das Bundesfamilienministerium hat eine App zur Unterst ützung junger Familien entwickelt. Der mobile Ratgeber soll Eltern bei der Vorbereitung auf das Kind und während des ersten Lebensjahrs zur Seite stehen. Bereits vor der Geburt unterstützt der „Schrittzähler“ bei der Planung und Organisation. Themenbezogene Informationen und Checklisten - z.B. zu „Entwicklung und Alltag“ oder „Gesundheit und Ernährung“ - sowie der „Ersthelfer“ geben zusätzlich Hilfestellung. Nähere Informationen zur App finden Sie unter www.m.bmfsfj.de


6. Projekt "Familie in der Hochschule"

    Mit dem erfolgreichen Hochschulverbund Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" ist 2008 ein einmaliges Netzwerk von Hochschulen entstanden, das sich durch einen bundesweiten Dialog und partnerschaftliches Arbeiten auf Augenhöhe auszeichnet. Alle Mitgliedshochschulen weisen eine langjährige Erfahrung zur Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen für Familienorientierung an Hochschulen auf. Das Netzwerk entwickelte auf der Grundlage der Erfahrungen aus den Hochschulen die Charta "Familie in der Hochschule". Sie zeigt auf, welche hohen Standards an einer Hochschule gelten, die ihr Engagement für die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten bereits weit entwickelt hat. Sie ist auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem zugeschnitten und orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Beschäftigten, Lehrenden sowie Forschenden.

    Teilnehmende Hochschulen im Anschlussprojekt (12):

    - Universität Konstanz
    - Eberhart Karls Universität Tübingen
    - Brandenburgische Technische Universität Cottbus
    - Hochschule München
    - Hochschule Wismar
    - Technische Universität Dresden
    - Fachhochschule Brandenburg
    - Fachhochschule Potsdam
    - Leibniz Universität Hannover
    - Universität Erfurt
    - Friedrich-Schiller-Universität Jena
    - HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst – Hildesheim/Holzminden/Göttingen

     

7. CEWS-Portal

    Effektiv! ist ein Programm, welches die bestehende Initiativen, Maßnahmen und Instrumente der Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen und über die nationalen Grenzen hinaus auf ihre Wirksamkeit analysiert. Durch systematische Reviews und empirische Erhebungen soll ein umfassender Wissenstransfer ermöglicht und Best-Practice-Modelle aufgezeigt werden. Mehr Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

CEWSwiki ist online

Die Online-Plattform und Datenbank des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS dokumentiert laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte zum Themenfeld „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ im deutschsprachigen Raum. Seit Anfang Februar 2016 ist das interaktive Forschungsinformationssystem in Form eines Wikis online.
Link CEWSwiki: https://cewswiki.gesis.org/wiki/Hauptseite

 

Ergebnisse der ERC Starting Grants 2015

Am 4. Dezember 2015 hat der ERC (European Research Council) die Ergebnisse des ERC Starting Grant Calls 2015 veröffentlicht.
Insgesamt werden 291 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem Gesamtbudget von 429 Mio. EUR gefördert. Die Förderquote beträgt 10 %. Mit insgesamt 50 eingeworbenen Grants belegen deutsche Forschende den ersten Platz, gefolgt von italienischen (31), französischen und israelischen (24) Grantees.
Nur neun der 50 deutschen "Grantees" sind weiblich. Damit ist der deutsche Frauenanteil mit 18 % dieses Jahr deutlich geringer als der europäische Durchschnitt (33 %). ERC Starting Grants richten sich an exzellente Nachwuchsforschende aus allen Forschungsbereichen, die an grundlegenden wissenschaftlichen Durchbrüchen arbeiten.

 

8. Dual Career Netzwerk Deutschland (DCND)

    Das DCND unterstützt Doppelkarrierepaare darin, Berufsleben und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Es unterstützt die Partner von neu angekommenen Wissenschaftlern bei der Suche einer der hohen Qualifikation entsprechenden Arbeitsstelle vor Ort. Außerdem bietet das Netzwerk Hilfestellung bei zahlreichen Fragen rund um die Wohnungssuche, zum Kinderbetreuungsangebot und Schulen sowie zu Behördengängen oder allgemein zum Leben und zur sozialen Integration am neuen Wohnort an.

     

9. Kinderzulage DFG

    Zur Verbesserung der Chancengleichheit in der Wissenschaft zahlt die DFG Doktorandinnen und Doktoranden, die in einem Graduiertenkolleg promovieren, zusätzlich zum Stipendium eine Kinderzulage in Höhe von monatlich 400 € für ein Kind zuzüglich jeweils 100 € für jedes weitere Kind im Alter bis zu 18 Jahren.

    Der maximale Förderzeitraum kann um bis zu 12 Monate verlängert werden, wenn Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Kindern im Alter bis zu 12 Jahren in einem Haushalt leben. Wird diese Verlängerungsmöglichkeit nicht oder nur teilweise in Anspruch genommen, so können alternativ Mittel für Kinderbetreuung beantragt werden.

    Wenn Sie Stipendiatin oder Stipendiat sind und Fragen haben, wenden sich bitte an die Sprecherin/den Sprecher Ihres Graduiertenkollegs.

     

10. Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg: Tipps und Arbeitsmaterialien

    Zum Thema Kinderbetreuung hat das Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg Tipps und Arbeitsmaterialien zusammengestellt, die Eltern die Entscheidung für die passende Betreuungsmöglichkeit erleichtern sollen. Sie finden sie auf der Homepage des Zentrums.

     

11. berufundfamilie gGmbH - audit familiengerechte hochschule

    Die berufundfamilie gGmbH bietet mit dem audit familiengerechte hochschule ein Managementinstrument zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an Universitäten und Fachhochschulen an. Aufbauend auf dem audit berufundfamilie wurde 2001 damit begonnen, das zunächst für Unternehmen der Privatwirtschaft und öffentliche Institutionen entwickelte Instrument an die speziellen Bedingungen der Hochschulen anzupassen.

    Die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt sich im Hochschulbereich auf besondere Weise. Hier gilt es nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Hochschulangestellten zu schaffen, sondern auch familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden zu gewährleisten.

    Nach erfolgreicher Durchführung des audit familiengerechte hochschule wird die Hochschule mit einem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet und erhält das Recht, das europaweit geschützte Signet zu führen. Eine auditierte Hochschule übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und erfüllt gesetzliche Forderungen nach Gleichstellung der Geschlechter und Förderung Studierender und Beschäftigter mit Familienaufgaben.  (weitere Infos finden Sie auch in der Broschüre).

    Aktuell weist das Land Baden-Württemberg 106 Zertifikatsträger aus, 18 davon sind Hochschulen. Alle Zertifikatsträger (Stand 12/14):

    Die Hochschulen:

    - Universität Heidelberg (seit 2010)
    - Universität Hohenheim (seit 2004)
    - Universität Konstanz (seit 2006)
    - Universität Mannheim (seit 2006)
    - Universität Stuttgart (seit 2012)
    - Universität Tübingen (seit 2014)
    - Universität Ulm (seit 2008)
    - Karlsruher Institut für Technologie - Universität (seit 2010)
    - KIT - Großforschungsbereich (seit 2010)
    - Universitätsklinikum Ulm ( seit 2008)
    - Hochschule Albstadt-Sigmaringen (seit 2010)
    - Hochschule der Medien (Stuttgart)
    - Hochschule Esslingen (seit 2006)
    - Hochschule Furtwangen (seit 2008)
    - Hochschule Heilbronn (seit 2005)
    - Hochschule Mannheim (seit 2009)
    - Hochschule Offenburg (seit 2009)
    - Hochschule Pforzheim (seit 2012)
    - Hochschule Reutlingen (seit 2010)
    - DHBW Heidenheim (seit 2012)
    - DHBW Karlsruhe (seit 2012)
    - DHBW Lörrach (seit 2009)
    - DHBW Mannheim (seit 2009)
    - DHBW Mosbach (seit 2008)
    - DHBW Ravensburg (seit 2012)
    - DHBW Stuttgart (seit 2012)
    - DHBW Villingen-Schwenningen (seit 2012)
    - SRH Hochschule Heidelberg (seit 2010)

    Die Auditierung erfolgt in vier Phasen. Einem Strategie-Workshop folgt ein Auditierungs-Workshop, in dessen Verlauf das Grundzertifikat vergeben werden kann. Nach einer darauf folgenden dreijährigen Phase, die mit jährlichen Berichterstattungen zum Thema verbunden ist, kann die Re-Auditierung und damit das endgültige Zertifikat vergeben werden.

    Weitere Informationen sowie eine neue Broschüre zum audit familiengerechte hochschule finden sich auf der website der berufundfamilie gGmbH.

     

12. Neues Portal "Familienwegweiser"

Der "Familien-Wegweiser" des Bundesfamilienministeriums informiert junge Familien über Leistungen, Rechtslagen und Beratungsangebote, die Eltern nach der Geburt eines Kindes und darüber hinaus unterstützen. Und dies tut er schnell und übersichtlich. Weitere Funktionen wie zum Beispiel die Datenbank "Familie regional" ergänzen das umfangreiche Serviceangebot. Der "Kompass Erziehung" bietet darüber hinaus Hilfestellung von den ersten Lebensjahren eines Kindes bis zu seiner Ausbildung.

     

13. www.kinder-ministerium.de

Das Internetangebot für Kinder des Bundesfamilienministeriums informiert auf kindgerechte Weise über gesellschaftspolitische Inhalte. Nach einem Relaunch ist die Seite „noch spannender und informativer“. Die Zielgruppe sind Kinder zwischen sieben und zehn Jahren. Die Seite ist auch für den Einsatz in der Grundschule geeignet. In kurzen Texten und animierten Bildern und Spielen werden Informationen vermittelt, an verschiedenen Stellen können Kinder interaktiv tätig werden und selbst zu Wort kommen.

 

14. Neue Wege - Porträts von Männern im Aufbruch

Rollen verändern sich - nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Deswegen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in dieser Broschüre beispielhaft einige Männer vor, die einen anderen, neuen Weg in ihrem Leben gehen. Die beiden Broschüren Männer im Aufbruch (2007) und Männer in Bewegung (2009) können als PDF-Datei herunterladen oder in gedruckter Form bestellt werden.

 

15. Neues Programm "Zeit gegen Geld" leistet einen Beitrag für Kinderbetreuung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt mit dem neuen Programm "Zeit gegen Geld" neue Weichen: Studierende und promovierende Eltern bekommen die Option, die Stipendienmittel ganz oder teilweise für die Kinderbetreuung einzusetzen. Das Programm sieht vor, dass Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kinde zusätzliche Betreuungsmaßnahmen finanzieren können, indem sie vorzeitig auf Stipendienmittel zurückgreifen können.

Hier finden Sie die gesamte Pressemitteilung

 

16. Abschlussbericht zum CEWS-Projekt "Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft" (BAWIE)

Motivation des Projekts war, mehr Kenntnisse darüber zu gewinnen, wie viele Kinder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben und welche Beweggründe für die Entscheidung pro und contra Kinder ausschlaggebend sind. Auf http://www.bawie.de wird das 2010 abgeschlossene Projekt detailliert vorgestellt - nebst Abschlussbericht und Presseecho. Gleichzeitig bietet die Website viele weiterführende Informationen zum Thema "Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie". Darüber hinaus werden Netzwerke vorgestellt, die auf diesem Gebiet aktiv sind.

 

17. Projekt "Familiengründung im Studium"

Im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg wurde das Projekt "Familiengründung im Studium" am sozialwissenschaftlichen Frauenforschungsinstitut durchgeführt. Erstmals wurden an allen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg studierende Mütter und Väter mit kleinen Kindern im Rahmen einer Längsschnitterhebung in den Jahren 2004 und 2006 standardisiert befragt. Zusätzlich wurden mit 30 Müttern und Vätern qualitative Interviews geführt.

 

18. Fast Track: Exzellenz und Führungskompetenz für Wissenschaftlerinnen auf der Überholspur

Fast Track, das erstklassige Intensivtraining der Robert Bosch Stiftung, bietet im Zweijahresrythmus zwanzig exzellenten Postdocs einmalige Chancen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir in mehrtägigen Kompaktseminaren Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, um Ihnen den Weg zur Spitze in Forschung und Wissenschaftsmanagement zu ebnen.

Profitieren Sie von Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung mit Führungskräften aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und den Medien sowie von einem zusätzlichen Stipendium für karrierefördernde Maßnahmen. Sie erbringen wissenschaftliche Spitzenleistungen, verfügen über internationale Erfahrung und sind bereit, Ihr Potenzial voll auszuschöpfen? Dann sollten Sie sich für das Programm bewerben.

Die nächste Ausschreibung für Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen ist für das Frühjahr 2012 geplant.

Mehr Informationen finden Sie hier

 

19. Online-Befragung von Doppelkarrierepaaren mit Kindern in Deutschland

Im Jahr 2007 führten Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zusammen mit der Bertelsmannstiftung und dem EAF eine Online-Befragung von Doppelkarrierepaaren durch.

Sie richtet sich an in einer Partnerschaft lebende Männer und Frauen mit Kindern, die eine Fach- oder Führungsposition ausüben bzw. diese anstreben. Aus der Studie entstand folgende Publikation:

Die Ergebnisse der Studie sind auch online einsehbar.

 

20. Fristverlängerung pro Kind zwei Jahre

Die Befristungsdauer f ür wissenschaftliche Beschäftigte mit Kind(ern) bis zu 12 Jahren kann um zwei Jahre je Kind bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren verlängert werden. Die Regelung gilt für beide Elternteile. Voraussetzung ist, dass sich beide Elternteile der Kinderbetreuung widmen.

"§2 Gesetz zur Änderung arbeitsrechtlicher Vorschriften in der Wissenschaft

(1) Satz 3: Die nach den Sätzen 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren um zwei Jahre je Kind."

 

21. "Studi mit Kids"

Im Juni 2008 wurde der Bericht über die Ergebnisse des Modellprojekts „Studi mit Kids“ vorgelegt, das an vier Hochschulen des Landes durchgeführt worden war - der

- Universit ät Mannheim,
- Universität Konstanz,
- Hochschule Esslingen und
- Pädagogische Hochschule Karlsruhe.

Ziel des Projektes „Studi mit Kids“ war es, Bedingungen und Chancengleichheit für Studierende mit Kind/ern an den Hochschulen des Landes zu verbessern. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der steigenden Kinderlosigkeit von Akademikerinnen gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Studierende mit Kind soll die Vereinbarkeit von Studium und Beruf verbessert werden.

 

Stiftung Kinderland

Zweck der Stiftung ist der Ausbau von kinder- und familienfreundlichen Strukturen in Baden-Württemberg. Die Förderung junger Menschen - auch außerhalb von Bildungsprojekten - ist eines der zentralen Anliegen der Landesstiftung im Sinne einer nachhaltigen Zukunftssicherung.

Der Aufsichtsrat der Landesstiftung hat deshalb in seiner Sitzung am 20. Juli 2005 die Gründung der "Stiftung Kinderland Baden-Württemberg" beschlossen. Mit dieser neuen Stiftung will die Landesstiftung einen weiteren Markstein in ihrer bisherigen Förderpolitik zugunsten von Kindern, Jugendlichen und Familien setzen. Gemeinnützige Erziehungs- und Bildungsprojekte sollen dazu beitragen, dass Kinder und Familien optimale Lebens- und Entwicklungschancen in Baden-Württemberg vorfinden. Dazu gehören Aktivitäten zur Gesundheits- und Bewegungsförderung ebenso wie Projekte zur Drogenprävention und Integrationsmaßnahmen.

Die Stiftung ist eine unselbstständige Unterstiftung der Landesstiftung, die mit einem Kapitalstock in Höhe von 50 Mio. Euro ausgestattet wird.

 

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